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Waschbären

Wie der Marder gehört der Waschbär zu den dämmerungs- und nachtaktiven Tieren. Man bekommt ihn daher nur selten am Tage zu Gesicht. Immer häufiger treten Waschbären in städtischen Gebieten auf, was sie ihrer perfekten Anpassungsfähigkeit an urbanen Räumen zu verdanken haben. Ob es um Nahrungssuche geht oder dem Auffinden von Schlafplätzen, beides finden sie bei Menschen im Überfluss. Es ist mittlerweile auch schon so weit gekommen, dass ein Großteil der Waschbären Dachböden den Bäumen als Schlafgelegenheit bevorzugen.

Schäden verursacht durch Waschbären

Ausgeräumte Mülltonnen, zerrissene gelbe Säcke und leergefressene Obstbäume gehören noch zu den geringfügigsten Schäden, die Waschbären verursachen. Bei Schäden in Dachböden oder direkt am Dach können die Kosten für die Reparatur mitunter in den 4-stelligen Bereich gehen.

Einen Waschbär langfristig mit Maßnahmen wie Lärm, Geruch oder Licht zu vergrämen ist meist eine aussichtlose Sache. Sobald es sich um einen attraktiven Lebensraum handelt, fühlen sich Waschbären dauerhaft von diesem angezogen. Es gilt also den Lebensraum für Waschbären so unattraktiv wie möglich zu machen.

Wie wir sie bei der Vergrämung von Waschbären unterstützen können

Durch gezielte Eingriffe im Garten- und Hausbereich ist es möglich, den Lebensraum für  Waschbären unattraktiv zu machen, sodass dieser permanent gemieden wird. In der Regel ist aber eine gründliche Objektbegehung durch geschultes Fachpersonal notwendig um potentielle Eintrittswege zu finden.

Überträger des Waschbärspülwurm

Durch das gehäufte Auftreten von Waschbären in urbanen Gebieten besteht eine erhöhte Ansteckungsgefahr mit dem Waschbärspülwurm. Die Waschbär-Latrine, welche sich in jedem von einem Waschbär bewohnten Dachboden befindet ist die Hauptinfektionsquelle. Diese sollte nur mit äußerster Vorsichtig gereinigt werden.