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Motten

Bekannt geworden sind Motten vor allem als Textilschädlinge. Ihre Larven sind für den Lochfraß an den Textilien verantwortlich und mach diese meist unbrauchbar. Aber auch  als Vorratsschädlinge haben sich Motten einen Namen gemacht und richten teilweise hohe wirtschaftliche Schäden an.

Motten als Vorratsschädlinge

Mehl-, Kakao- und Dörrobstmotten gehören zu den bekanntesten Vorratsschädlingen.  Die Raupen dieser Motten fressen, verspannen und verschmutzen Lebensmittel wie beispielsweise Dörrobst, Getreideprodukte, Nuddeln, Gewürze. Selbst gut verpackte Lebensmittel stellen für die Larven der Motten kein wirkliches Hindernis dar.

Auf Grund des Stoffwechsels der Raupen kommt es zu Bildung von  Feuchtigkeit und damit einhergehende Schimmelnester. Diese könne sich mitunter negativ auf die Gesundheit auswirken.

Vorratsschädlinge bekämpfen

Bei der Bekämpfung von Mehl-, Kakao- und Dörrobstmotten haben sich der Einsatz von Schlupfwespen und Pheromonfallen als die besten Bekämpfungsmethoden             bewährt. Vor den genannten Bekämpfungsmaßnahmen sollten aber alle befallenen Lebensmittel entsorgt werden.

„Wenn die Kleidung Löcher hat“

Zu den klassischen Textilschädlingen gehören die Kleider- und Pelzmotten. Insbesondere die Larven dieser Motten verursachen den Hauptschaden. Textilien wie Wollstoffe, Pelze und Federn gehören dabei auf den Speiseplan der Larven. Obwohl nicht für sie verdaubar machen die Larven auch vor Kunststoffen kein halt.

Kleider- und Pelzmotten rechtzeitig erkennen und richtige bekämpfen?

  • Durch einfache Lockstofffallen lässt sich ein Befall durch Motten Nachweisen
  • Bei kleinerem Befall lassen sich Motten noch mit einfachen Mitteln bekämpfen. So z.B. durch das Aussaugen der betroffenen Stellen oder das auslegen von Mottenpapier, damals als Mottenkugeln. Auch das Verteilen von ätherischen Ölen wie Zedern- oder Zirbelkieferholz
  • Bei einem größerem bzw. stärken Befall empfiehlt sich eine biologische Bekämpfung mit Schlupfwespen