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Marder

Marder sind dämmerungs- und nachtaktive Tiere. Man trifft sie daher auch nur in seltensten Fällen tagsüber an. Zu den bekanntesten Vertretern gehören die Steinmarder, welche sich mittlerweile so sehr an den Menschen gewöhnt haben, dass sie, wie auch Waschbären, zu den Kulturfolgern zählen.

Obwohl Marder in der Lage sind, eigenen Bauten zu graben, bevorzugen sie fremde Tierbauten, Unterschlüpfe wie Stein- und Holzhaufen, Scheunen, Dachböden von Wohnhäusern oder Motorräume von Fahrzeugen.

Marderschäden an Kraftfahrzeugen

Marderschäden an Kraftfahrzeugen werden hauptsächlich von Steinmardern verursacht und beruhen auf ihr Territorial- bzw. Revierverhalten. Lange dachte man, dass Steinmarder von Gerüchen wie Gummi-  oder Kunststoffteile an Fahrzeugen angelockt werden. Es ist aber die Attraktivität des Motorraums, ideal als Erholungs- als auch Rückzugsort, der sie anlockt.

Besonders gefährdet sind daher Fahrzeuge, welche zwischen zwei Standorten hin und her pendeln, und sich im Revier zweier Marder befinden. Vor allem männliche Marder haben ein ausgeprägtes Revierverhalten und neigen dazu, den Unterschlupf des Rivalen zu zerstören. Die Folge sind angefressene Zündkabel, Bremsschläuche und Dämmmaterialien. Die Schäden bleiben auf Grund der stecknadelkopfgroßen Zähne oftmals unbemerkt.

So Schützen Sie Ihr Fahrzeug richtig

Als effektive Schutz- und Abschreckungsmaßnahmen haben sich  Hochspannungsgeräte, Ultraschallgeräte und Wellschläuche, die mehrere Autokabel auf einmal ummanteln, bewährt.

Wenn sie an ihrem Fahrzeug Marderspuren entdecken oder ist bereits ein Marderschaden entstanden, sollte vor der Anbringung von Schutz- und Abschreckungsgeräten eine professionelle Motorwäsche durchgeführt werden.

Dank eigener Werkstatt ist es für uns möglich eine Marderbekämpfung ganzheitlich durchzuführen – von der Motorwäsche bis zu hin zur Installation der nötigen Schutz- und Abschreckungsgeräten. Unsere Mitarbeiter aus beiden Bereichen, der Schädlingsbekämpfung und dem Werkstattbereich, arbeiten dabei Hand in Hand und erzielen dadurch beste Bekämpfungsergebnisse.

Marderschäden an Haus & Hof

Auch Dachböden sind für Steinmarder ideale Rückzugsorte und, mit Ausnahme von Katzen, verläuft ein Kontakt mit ihnen in der Regel konfliktlos ab. Das laute Poltern, welches durch das Schleppen von   Gegenständen für den Nestbau entsteht sowie die Nies- und Hustengeräusche verraten oft den unliebsamen Besucher. Die dabei angehäuften Gegenstände und die Exkremente der Tiere gehören zu den größeren Ärgernissen und eine Entsorgung kann mitunter zu einer kostspieligen Angelegenheit werden.

Bekannt sind Marder auch für ihr aggressives Jagdverhalten. Aufgrund Ihres ausgeprägten Tötungsreflexes reagieren Marder auf alles was hektische Bewegungen verursacht und als Beute in Frage kommt. Der Marder tötet dabei mitunter alle Hühner eines Geheges, obwohl ihm ein Huhn voll und ganz ausreichen würde.

 

Gerne berät Sie einer unserer qualifizierten Mitarbeiter über geeignete Schutz- und Bekämpfungsmaßnahmen.  Kostenlos & unverbindlich